Manfred Sillner: "Barcarole" aus der Serie "Venedig ist schön", Radierung, 60x80cm

Manfred Sillner: "Barcarole" aus der Serie "Venedig ist schön", Radierung, 60x80cm, verkauft

In der Ausstellung "Mythos Venedig" stehen Originale, Grafiken und Skulpturen von Klassikern und zeitgenössischen Künstlern zum Verkauf:

Jean Cocteau (Grafik)
Veronika Flesch (Glasskulptur, Grafik)
Adi Holzer (Malerei, Grafik, Glasskulptur)
H. Peter Irberseder (Malerei, ELM)
Nikolai Lagoida (Malerei)
Giuseppe Santomaso (Grafik)
Manfred Sillner (Grafik)

Dauer der Ausstellung:
27. Jan. - 2. März 2008
Öffnungszeiten:
Sa. und So. 14-18 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Mit der Ausstellung "Mythos Venedig" beginnt eine Reihe von Ausstellungen zum Thema Mythos. Mythos versteht man heute als bildhaft-exemplarische Erzählung, in welcher existenzielle, das menschliche Fassungsvermögen übersteigende Grunderfahrungen geschildert werden. Auf Grund seiner Vielschichtigkeit eröffnet der Mythos zahlreiche Deutungsmöglichkeiten für unterschiedlichste Krisensituationen. Der vor allem im 20. Jahrhundert betriebene Missbrauch des Mythos-Begriffs fordert allerdings auch eine kritische Auseinandersetzung mit diesem im Sinne einer "Arbeit am Mythos".

Venedig bietet sich für die Mythenbildung geradezu an. Auf Grund seiner Wasserlage ist es ständig und in besonderem Maße existenzieller Bedrohung ausgesetzt. In keiner anderen Stadt tritt der Kontrast von Schönheit und Vergänglichkeit, Liebe und Tod so deutlich hervor. So wird immer wieder ihr möglicher Untergang beschworen. Diese Fragilität und Brüchigkeit liefert eine einzigartige Folie für die Künstler und die Kunst.

Marino Marini
Marino Marini